Oberes Bild zeigt eine Königin meines Ablegervolkes von 2009

Da ich naturnah mit Bienen Arbeiten möchte, habe ich mich für die Magazienbeuten aus Holz entschieden. Meine Bienen leben seit 2011 in einer Magazienholzbeute nach Dr. Gerhard Liebig. Viele Imker aus meiner Gegend haben das Rämchenmaß Deutsch Normal. Ich dagegen habe Zandermaß, was nicht immer von Vorteil ist, wenn man sich ein Volk von einem Imker aus dem Verein Kauft. Man muss da ein wenig Trixen., wenn man von Deutsch Normal auf Zander umsiedeln will.

Honig ist licht- und hitzempfindlich. Bei Temperaturen von mehr als 38 °C werden die Enzyme zerstört. Aus diesen Gründen sollte Honig immer kühl, dunkel, etwa 16 °C, und luftdicht verschlossen, aufbewahrt werden.

Wie ich zu diesem Hobby gekommen bin kann ich ehrlich gesagt nicht sagen, ich hab Angst vor Wespen. Bei Binen aber gehts irgend wie... und ich bin schon sehr oft gestochen worden! Gehört dazu, aber Spaß macht es immer noch ;) !!

Der Honigjockel

 

 

Mein Anfang

 

Als ich mich mit der Imkerei befasst habe, wurden die Fragen und die Kopfschmerzen immer größer. Bienenhalten ist nicht gleich Bienenhalten, da gibt es doch Unterschiede! Es gibt Kunststoffbeuten (z.B. Segeberger Beuten, Hartschaumbeute - Hartpor Styropor®) und Holzbeuten, was sich im Gewicht bemerkbar macht. Und damit nicht genug, es gibt auch noch unterschiedliche Beutetypen. An dieser Stelle war ich am Anfang überfragt und dachte nur noch, dass Bienenhaltung zu kompliziert ist.

Als Beutetypen gibt es: Magazinbeuten, Hinterbehandlungsbeuten, Golzbeute etc. und nicht zu vergessen den Bienenkorb . Das ist immer noch nicht alles! Es gibt einige unterschiedliche Rämchenmasse z.B. Deutsch Normalmaß

(394 mm x 223 mm), Zandermaß (477 mm x 220 mm), Dadantmaß (482mm x 285 mm) usw.! Ja, Fragen und noch mehr Fragen kommen einem da als Anfänger...

 

Also was jetzt? Der beste Weg ist, Internetforen meiden und sich ein Fachbuch kaufen!!! Im Internet gibt es zwar gute Tipps, aber leider auch sehr viel Müll zu lesen. Mir haben die Bücher "Einfach Imkern" und "Der Wochenendimker" viele meiner ersten Fragen beantwortet und es war auch wesentlich entspannter, als sich durch Imkerforen zu klicken.

Ein Imkerverein bringt viele Vorteile. Einige Vereine geben Anfängern, die sich im Verein anmelden, oft die erste Schutzausrüstung oder verleihen die erste Beute. Aber das, was man sich nirgendwo kaufen kann, ist die Erfahrung der Imker im Verein. Man bekommt Antworten auf seine Fragen und merkt doch recht schnell, dass Imkern keine Zauberei ist.

 

Bevor ich meine ersten Bienen hatte, verging eine menge Zeit.

Die Frage beschäftigte mich, wo stelle ich meine Bienen hin, wenn ich kein Garten habe? Ganz einfach, man fragt einen Bauern. Ich hab einen gefragt. Er zeigte mir wo ich die Bienen hinstellen darf und somit war der Anfang gemacht. Sehr nett fand ich auch, dass ich für eine kleine Jahrespacht (50 Euro) ein Großen Garten dort nutzen bzw. anlegen durfte! Man muss sich nur trauen, die Leute anzusprechen. Manche Vereine haben den nötigen Platz um sein Bienenvolk auch dort abzustellen!

 

 

Also habe ich im September 2008 mein Bienenstand fertig gemacht

 

 

 

und am 10.03.2009 war es dann soweit, von nun an war ich Besitzer eines Bienenvolkes

 

 

Das z.B. ist eine Taunus-Zander Beute aus Styropor. Da passen 9 Zanderrämchen (477 mm x 220 mm) rein aber mit einer Styroporplatte wurden die Zargen auf Deutsch Normalmaß (394 mm x 223 mm) verkleinert.